Digitaltag - Sicher im Internet: Sei schlauer als dein Smartphone

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Aufmerksam lauschten die Schülerinnen und Schüler den Ausführungen des Digitaltrainers Hendrik Odendahl.

Digitaltrainer Hendrik Odendahl aus Hilpoltstein führte unsere Dritt- und Viertklässler durch einen spannenden zweistündigen Workshop zum Thema „Sicher im Internet“.

Der Eisbrecher war zunächst sein Outing als leidenschaftlicher Gamer, wodurch er die Begeisterung und die Aufmerksamkeit der Kinder auf seiner Seite hatte.

Mit viel Humor und Witz, aber auch notweniger Ernsthaftigkeit zeigte er den Schülerinnen und Schülern die vielen tollen Seiten von WhatsApp, Youtube und Co. auf, aber auch deren Schattenseiten beziehungsweise Gefahren. Gerade TikTok sieht der Experte sehr kritisch, nicht nur aufgrund der Inhalte, sondern auch weil die chinesische Firma ByteDance, die hinter der App steht, selbst zugibt, dass sie u. a. Zugriff auf Mikrofon und Kamera haben, sobald ein Anwender die App nutzt. Zudem wirken sich die zehn- bis fünfzehnsekündigen Clips auf Dauer sehr negativ auf die Konzentrationsfähigkeit der Kinder aus. Die Risiken und Gefahren, die stundenlanges Gaming mit sich bringen, wurden ebenfalls ausführlich besprochen.

Es zeigte sich in vielen Bereichen, dass die Schülerinnen und Schüler bereits über ein großes Wissen bezüglich der digitalen Medien verfügen. „Meta“ – ganz klar, die Firma von Facebook, WhatsApp und Instagram. „Paluten“ – na, das ist doch der Youtuber, dem man beim Gaming zusehen kann.

Aber Fragen gab es dazu auch viele, etwa: Sollten Kinder ihr Handy als Wecker benutzen – wie es viele Erwachsene auch tun? Was ist eigentlich „Cybermobbing“? Wie schütze ich mich vor schlechten Menschen im Internet? Was mache ich, wenn ich etwas sehe, das falsch oder verboten ist? Wenn ich meinen Eltern etwas davon erzähle – nehmen die mir dann mein Handy weg? Was darf ich auf WhatsApp, Snapchat oder TikTok tun – darf ich diese Apps überhaupt nutzen? Was sind die Altersgrenzen?

Anschaulich und ganz praktisch erklärte er, wie die Kinder ihre Datenschutzeinstellungen in WhatsApp verbessern können, z. B. empfahl er, dass Fotos nicht automatisch in der Galerie gespeichert werden sollten oder dass die Sichtbarkeit des Profilbildes keinesfalls auf „Alle“ stehen sollte.

Hoch motiviert beteiligten sich die Klassen am Gespräch, reflektierten dabei auch das ein oder andere Verhalten und erkannten letztendlich, dass die weite Welt „Internet“ nur mithilfe ihrer Eltern richtig erkundet werden sollte.

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Zahlreiche Eltern waren erschienen, um Tipps zum Umgang ihrer Kinder mit dem Smartphone zu erhalten.

Abgerundet wurde dieser Digitaltag durch einen Elternabend mit dem Titel „Kinder und Smartphones: Medien-Sicherheitstraining für Eltern“. Wie vormittags war wieder Hendrik Odendahl der Referent. Zahlreiche interessierte Eltern waren erschienen, darunter auch zwei Elternbeirätinnen aus Asbach-Bäumenheim. Der Digitaltrainer zeigte den Eltern in 120 kurzweiligen alles, was sie über die enormen Risiken und Chancen der Smartphone-Nutzung von Kindern im Grundschulalter wissen müssen. Er gab auch Tipps, wann bei den Kindern der richtige Zeitpunkt für ein eigenes Smartphone gekommen ist.

Die Schulfamilie der Grundschule Mertingen bedankt sich für diesen lehrreichen, spannenden und auch humorvollen Digitaltag!

Ein besonderer Dank geht auch an den Elternbeirat, der diesen Tag initiiert und größtenteils finanziert hat!

Weitere Infos auf: www.digitaltraining.de